Website selber machen oder machen lassen?

von Kathrin Pyplatz | Apr. 11, 2026 | Website & online Auftritt

Wix hat über 250 Millionen Nutzer. Squarespace wirbt mit „Build it yourself“. WordPress bietet 30.000 kostenlose Templates. Und YouTube zeigt dir in 45 Minuten, wie du eine komplette Website zusammenklickst.

Auf einen Blick: Die Werkzeuge für DIY-Websites sind überall. Aber nur weil du sie benutzen kannst, heißt das nicht, dass du es solltest. Eine selbst gebaute Website ist ein legitimer Start, wird aber zum Risiko, sobald dein Business wächst. Den Punkt zum Wechsel erkennst du daran, dass du Interessentinnen ungern auf deine Website schickst oder Aufträge verlierst, die du fachlich gewinnen würdest. 40 Stunden Selberbauen bei 100 Euro Stundensatz sind bereits 4.000 Euro.

Ich arbeite seit über 20 Jahren als Brand und Web Designerin. Ich werde dir nicht sagen: Du musst eine Designerin beauftragen. Es gibt Situationen, in denen eine selbst gebaute Website die richtige Entscheidung ist. Aber ich sage dir, wann das der Fall ist und wann du dir damit langfristig schadest. Dieselbe Frage für die Marke behandelt Branding selber machen oder Profi.

Wann Selber-Machen funktioniert

Wenn du gerade startest und noch nicht weißt, ob dein Angebot in dieser Form bestehen bleibt. Wenn du erst mal testen willst, ob es überhaupt einen Markt gibt. Wenn dein Budget bei null liegt und du zwischen „keine Website“ und „selbst gebaute Website“ wählst.

In diesen Fällen ist eine selbst gebaute Website besser als gar keine. Ein Squarespace-Template mit deinen Texten und einem halbwegs sauberen Foto ist ein Anfang. Nicht mehr. Aber auch nicht weniger. Der Schlüssel: Du musst wissen, dass es ein Anfang ist. Das Provisorium wird zum Problem, wenn es zwei Jahre steht und du inzwischen Premium-Preise verlangst, während dein Auftritt nach Hobby aussieht. Was ein Auftritt insgesamt leisten muss, steht unter Website und Online-Auftritt.

Kostenloser Check

Der Website „Haben-wollen“ Check

Prüfe in 10 Minuten, ob deine Website bei deinen Besucherinnen den Wunsch auslöst, genau bei dir zu buchen. 16 Aussagen zum Anklicken, deine Punkte rechnet der Check selbst aus. Den Link bekommst du per Mail.

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Wann Selber-Machen aufhört zu funktionieren

Es gibt einen Punkt, an dem die selbst gebaute Website anfängt, dich Geld zu kosten. Die meisten Selbstständigen erkennen diesen Punkt nicht, weil er schleichend kommt:

  • Du schickst Interessentinnen nicht gerne auf deine Website. Wenn du in einem Gespräch lieber dein Instagram-Profil nennst als deine URL, stimmt etwas mit deinem Auftritt nicht.
  • Du verlierst Aufträge, die du fachlich gewinnen würdest. Dein Auftritt weckt Zweifel, die du im Gespräch nie erzeugen würdest.
  • Du verbringst Wochenenden mit der Website statt mit deinem Business. Jede Stunde, die du an Plug-ins oder Layouts bastelst, fehlt dir für deine Kundenarbeit oder Akquise.
  • Dein Auftritt sieht aus wie der von allen anderen. Ein beliebtes Template macht dich austauschbar. Die Besucherin spürt: Hier ist nichts Besonderes.

Was du selbst nicht siehst

Das eigentliche Problem ist der blinde Fleck. Du siehst die Stunden, die du in den Header investiert hast. Die Besucherin sieht ein Stockbild und entscheidet in 0,05 Sekunden über deine Glaubwürdigkeit. 46 Prozent der Website-Besucher beurteilen die Seriösität einer Seite primär anhand des Designs, nicht anhand des Inhalts.

Genau wie du von deinen Kundinnen nicht erwartest, dass sie sich selbst coachen oder beraten, solltest du von dir nicht erwarten, dass du dein eigenes Brand Design machst. Design ist ein Handwerk, das man in 20 Jahren lernt, nicht in einem Tutorial. Visuelles Branding braucht diesen professionellen Blick von außen.

Die ehrliche Kostenrechnung

„Ich spare mir die 3.000 Euro für eine Designerin.“ Aber stimmt das? Wenn du 40 Stunden mit deiner DIY-Website verbringst und dein Stundensatz bei 100 Euro liegt, hast du bereits 4.000 Euro investiert, nur ohne das professionelle Ergebnis. Dazu kommt der entgangene Umsatz: Verlierst du durch eine schlechte Conversion nur eine Kundin pro Monat (Wert 2.000 Euro), fehlen dir 24.000 Euro im Jahr.

Die Investition in eine professionelle Website rechnet sich meist innerhalb weniger Monate. Was du wirklich bezahlst, ist oft weniger als das, was dich das Provisorium kostet.

Was eine Designerin liefert

Wir klären die Strategie: Wer ist deine Wunschkundin? Was braucht sie, um dir zu vertrauen? Wir schaffen eine individuelle Gestaltung statt 10.000-fach genutzter Templates. Du bekommst eine saubere technische Umsetzung (Ladezeit, SEO, Mobile-Optimierung) und vor allem den erfahrenen Blick von außen.

Erstgespräch anfragen

FAQ

Kann ich meine DIY-Website behalten und nur das Design überarbeiten lassen? Wenn du WordPress nutzt, können wir oft darauf aufbauen. Systeme wie Wix oder Jimdo lassen das technisch kaum zu. Wir prüfen das im Erstgespräch.

Ich habe Angst, dass meine Vision nicht verstanden wird. Deshalb starten wir mit einer Strategiephase. Du bist in den Prozess eingebunden und gibst alles frei.

Ab welchem Umsatz lohnt sich das? Sobald du regelmäßig Aufträge über 100 Euro Stundensatz/Paketpreis verkaufst.

Kathrin Pyplatz – Brand- und Webdesignerin

Ich bin Kathrin Pyplatz, Brand Strategin und Designerin mit über 20 Jahren Erfahrung im DACH-Markt.

Mit meinem Empire Brand® System begleite ich selbstständige Frauen dabei, eine Brand zu entwickeln, die ihre Expertise sichtbar macht.

Fachgebiete: Brand Strategie, Empire Brand®, Brand Design, Webdesign, Corporate Design. 

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