Die eigene Marke auf Pinterest

Jun 29, 2022 | Conversion Content, Brand Strategie

Letzte Woche habe ich über geeignete Strategien bei Instagram berichtet – Wie wendet man es korrekt und zielführend für sich und seine Kunden an? Falls du noch nicht zum Lesen gekommen bist, hole das gern nach: Die eigene Marke auf Instagram Heute wenden wir uns Pinterest zu, einem sozialen Medium, das vielen noch nicht ganz so vertraut ist – vor allem als Werbeplattform für die eigene Selbständigkeit wird Pinterest immer wichtiger. Es ist eines der am schnellsten wachsenden sozialen Medien.

Genauso wie bei Instagram möchte ich dich an dieser Stelle daran erinnern, dir zunächst genau zu überlegen, ob Pinterest eine geeignete Werbeplattform für dich darstellt, denn einmal dafür entschieden, wirst du viel Zeit in die Pflege und das Wachstum deines Accounts stecken müssen.

Doch gerade, wenn du in einem der beliebten Bereiche Lifehacks, Fitness, Tiere, Familie, DIY (Do it yourself), Food, Ideen und / oder Gesundheit tätig bist und vielleicht sogar vermehrt Frauen in deiner Zielgruppe hast, kann ich dir Pinterest nur von ganzem Herzen empfehlen! Wenn du es richtig angehst, wird dir diese Plattform viele spannende Neukunden bescheren.

Kurze Erklärung – was ist Pinterest und wie nutze ich es? Die Wortneuschöpfung Pinterest setzt sich aus den zwei englischen Worten „pin“ und „interest“ zusammen, auf Deutsch „anheften“ und „Interesse“. Das macht auch schon deutlich, worum es dabei eigentlich geht: Pinterest dient der Sammelleidenschaft. Man legt sich als Nutzer Pinnwände an, die nach Themen geordnet sind, und füllt diese mit verschiedenen Pins.

Diese Pins sind in der Regel Bilder, die man im Internet gefunden hat; dahinter verbergen sich aber eigentlich Links zu den Webseiten, die diese Bilder / Videos im Original enthalten.

Du hast nun die Möglichkeit, Boards anzulegen, mit denen du deine Produkte präsentierst. Wenn du Bilder direkt von deiner Website pinnst, besitzen diese sogar einen Link, welche direkt zu deiner Website führen.

Also – Los geht`s!

LASS DEINE WEBSITE VERIFIZIEREN

Nach deiner Registrierung bietet dir Pinterest die Möglichkeit, über einen Codeschnipsel die eigene Website zu verifizieren. Nutz diese Gelegenheit, denn danach wird ein Häkchen neben deiner Website im Profilkopf angezeigt. So gewinnst du Vertrauen.

PINNE SPANNENDE INHALTE UND TOLLE BILDER!

Natürlich muss man ehrlich sagen, dass bei Pinterest die Unternehmer im Vorteil sind, die etwas Grafisches in ihrem Portfolio anbieten, also z.B. Designer oder Fotografen etc. Doch auch Coaches und andere Selbständige können Bilder und Grafiken entwerfen, die – schön gestaltet – auf sie aufmerksam machen und Besucher zu Fans werden lassen.

Denk daran, dass deine Inhalte auch stets zu deinem Profil und deiner Expertise passen müssen. Hier darf – und sollte – man seiner Kreativität freien Lauf lassen, spannende, neue Inhalte zu kreieren.

NUTZE PINTEREST WIE EINE SUCHMASCHINE UND VERWENDE HASHTAGS

Anders als bei Facebook und Instagram kann es durchaus sein, dass dein Pinterest-Pin auch noch nach Monaten zu finden ist, wenn er häufig betrachtet und gemerkt wurde. Gestalte deine Pins daher möglichst zeitlos.

Hier ein konkreter Vergleich: Während ein durchschnittlicher Facebook-Post bereits nach 90 Minuten 50% seines Engagements erreicht hat, dauert das bei Pinterest 3,5 Monate. Dadurch unterliegt der Traffic keinen starken Schwankungen und bleibt wesentlich länger stabil.

Meine ehrliche Empfehlung an dich: Nutze Pinterest wie eine Suchmaschine. Auch wenn es sich bei Pinterest um eine visuelle Plattform handelt, spielt der Text eine wesentliche Rolle, um gefunden zu werden. Achte daher auf alle SEO-relevanten Keywords, wenn du deine Boards und Pins beschreibst. Auch bei Google selbst werden Pinterest-Einträge inzwischen indexiert, was das Ganze noch wichtiger macht. Ebenfalls entscheidend ist, dass du dich um die ALT-Tags sowie die Metabeschreibungen deiner Bilder kümmerst und diese soweit optimierst und anpasst, wie du es auch auf deiner Website tun würdest.

Vergiss aber trotzdem nicht, dass es sich bei deinen Lesern nicht um Suchmaschinen, sondern um deine potentiellen Kunden handelt. Formuliere deine Texte und Beschreibungen also möglichst natürlich und authentisch und sieh es nicht bloß als eine Aneinanderreihung von wichtigen Schlagworten.

Ganz ähnlich wie bei Instagram kannst du übrigens auch bei Pinterest wichtige Inhalte markieren und mit einem Hashtag versehen.

BEOBACHTE ANDERE

Für den Erfolg deines Pinterest-Accounts ist es sehr wichtig, dass du die Aktivitäten von anderen im Auge behältst und neben deinen eigenen Inhalten auch andere „repinnst“. Natürlich musst du hierbei darauf achten, dass der Inhalt zu dir und deinen sonstigen Inhalten passt.

Außerdem solltest du mit deinen eigenen Usern in Kontakt bleiben und mit denjenigen kommunizieren, die deine Inhalte kommentieren und „repinnen“. Schau dir hierfür regelmäßig an, welche Benachrichtigungen du auf Pinterest erhalten hast, damit du erkennst, welche deiner Pins besonders beliebt sind.

Ganz wichtig hierbei ist, dass du immer korrekt verlinkst. Verweise bei fremden Inhalten unbedingt auf die Originalquelle und merke an, dass die Inhalte nicht von dir kommen (Stichwort: Urheberrecht).

PINTEREST ANALYTICS

Für jeden, der sich als Unternehmen bei Pinterest registriert hat, bietet es Zugriff auf Pinterest Analytics. Das ist eine tolle Möglichkeit, die Aktivitäten deines Profils zu überprüfen: Welches sind deine meistbesuchten und beliebtesten Pins, wie oft wurde geklickt etc.

Dadurch kannst du auf einfache Art und Weise feststellen, welche Themen deine Zielgruppe interessieren und es erleichtert dir, den richtigen Contentplan für die Zukunft aufzubauen.