Checkliste.
Blog-Artikel Checkliste
Diese Checkliste stellt sicher, dass ein Artikel nicht nur geschrieben ist, sondern auch:
- in Suchmaschinen gefunden wird
- von KI-Systemen zitiert werden kann
- von Leserinnen schnell verstanden wird
- deine Expertise sichtbar macht
01 Keyword & Suchintention
Primärkeyword definiert & Suchintention geklärt (Informational / Commercial / Transactional)
Das Primärkeyword ist die zentrale Suchanfrage, für die der Artikel gefunden werden soll. Noch wichtiger als das Keyword selbst ist jedoch die Suchintention dahinter. Sucht jemand Informationen, vergleicht er Lösungen oder möchte er bereits kaufen?
Ein Artikel funktioniert nur dann gut in der Suche, wenn Inhalt und Suchintention exakt zusammenpassen. Mischt ein Text mehrere Intentionen, wirkt er für Suchmaschinen und Leser unklar.
1–2 Sekundärkeywords identifiziert (Andere Phrasing, gleicher Intent)
Menschen suchen selten mit exakt derselben Formulierung. Sekundärkeywords sind alternative Suchphrasen mit derselben Bedeutung.
Sie helfen Suchmaschinen zu verstehen, dass der Artikel ein Thema umfassend behandelt. Gleichzeitig erhöht sich die Chance, für mehrere ähnliche Suchanfragen sichtbar zu werden.
Keyword-Kannibalisierung ausgeschlossen (Kein anderer Artikel rankt bereits dafür)
Wenn mehrere Artikel auf derselben Website auf dasselbe Keyword zielen, konkurrieren sie miteinander.
Suchmaschinen wissen dann nicht, welcher Inhalt relevanter ist. Die Rankings verteilen sich auf mehrere Seiten, statt sich zu bündeln. Deshalb sollte vor dem Schreiben geprüft werden, ob bereits ein Artikel zu diesem Keyword existiert.
Suchvolumen & Wettbewerb gecheckt (Ubersuggest oder GSC)
Ein Keyword sollte nicht nur relevant sein, sondern auch realistische Ranking-Chancen bieten.
Dafür wird geprüft, wie häufig danach gesucht wird und wie stark der Wettbewerb ist. Ein gutes Keyword liegt meist zwischen ausreichendem Suchvolumen und moderatem Wettbewerb.
02 Meta & Technisches SEO
Meta Title: max. 60 Zeichen, Keyword vorne
Der Meta Title ist der Titel, der in den Suchergebnissen erscheint.
Er entscheidet maßgeblich darüber, ob jemand auf den Artikel klickt. Ein klar formulierter Titel mit dem Keyword am Anfang hilft Suchmaschinen, den Inhalt korrekt einzuordnen und erhöht gleichzeitig die Klickrate.
Meta Description: max. 155 Zeichen, klare Position, kein Clickbait
Die Meta Description ist der kurze Text unter dem Suchergebnis.
Sie sollte prägnant erklären, worum es im Artikel geht und welches Problem gelöst wird. Übertriebene Versprechen oder Clickbait wirken oft unseriös und senken langfristig die Klickrate.
URL-Slug: kurz, keyword-basiert, Bindestriche, Lowercase
Die URL eines Artikels sollte verständlich und strukturiert sein.
Kurze URLs mit klaren Keywords sind leichter zu lesen, leichter zu teilen und werden von Suchmaschinen besser interpretiert als lange, komplexe Links.
H1 enthält Primärkeyword exakt oder nah dran
Die H1 ist die wichtigste Überschrift eines Artikels.
Sie signalisiert Suchmaschinen und Leser sofort, worum es in diesem Text geht. Wenn das Primärkeyword hier vorkommt, wird der thematische Fokus klarer erkannt.
H2-Struktur: 4–7 Headlines, jede für sich indexierbar
Die H2-Überschriften bilden die Struktur des Artikels.
Jede dieser Überschrift sollte ein eigenständiges Thema behandeln und auch isoliert verständlich sein. Suchmaschinen analysieren Inhalte zunehmend abschnittsweise.
„Zuletzt aktualisiert“-Datum direkt unter H1 (Muss mit dateModified im Schema übereinstimmen)
Ein sichtbares Aktualisierungsdatum signalisiert, dass der Artikel gepflegt wird.
Aktualität ist für viele Themen ein Rankingfaktor. Wichtig ist, dass das sichtbare Datum mit den strukturierten Daten im Hintergrund übereinstimmt.
Article Schema (JSON-LD) eingebunden (Mit datePublished, dateModified, author, publisher)
Strukturierte Daten helfen Suchmaschinen, Inhalte besser zu verstehen.
Ein Article Schema liefert zusätzliche Informationen über Veröffentlichung, Autor und Aktualisierung. Dadurch kann der Artikel klarer eingeordnet werden.
FAQ Schema für den FAQ-Block
Wenn ein Artikel eine FAQ-Sektion enthält, kann diese technisch markiert werden.
Suchmaschinen können dadurch einzelne Fragen direkt in den Suchergebnissen anzeigen, was die Sichtbarkeit erhöhen kann.
Alt-Text für alle Bilder, mind. 1× mit Primärkeyword
Alt-Texte beschreiben den Inhalt eines Bildes für Suchmaschinen und Screenreader.
Sie verbessern die Barrierefreiheit und helfen Suchmaschinen zu verstehen, welche Informationen ein Bild ergänzt.
03 GEO: KI-Sichtbarkeit
AI-Summary-Snippet in den ersten 300 Wörtern (40–60 Wörter, Kernfrage mit klarer Position beantwortet)
Viele KI-Systeme greifen direkt auf die ersten Abschnitte eines Artikels zu.
Ein prägnantes Summary beantwortet die Kernfrage sofort und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Artikel als Quelle zitiert wird.
Jeder Absatz steht allein verständlich (KI zitiert isoliert, nicht im Fluss)
KI-Systeme extrahieren häufig einzelne Absätze aus Artikeln.
Wenn ein Absatz nur im Kontext funktioniert, verliert er außerhalb des Artikels seine Aussagekraft. Deshalb sollte jeder Abschnitt für sich verständlich sein.
Mindestens ein zitierfähiger Satz im Artikel (Sharp, eigenständig, screenshot-würdig)
Ein starker Artikel enthält mindestens eine prägnante Aussage oder These.
Solche Sätze werden häufig zitiert, geteilt oder als Kernaussage des Artikels wahrgenommen.
Eigene Methodik, Framework oder Haltung namentlich erwähnt
Eigene Modelle oder Perspektiven machen Inhalte einzigartig.
Wenn ein Artikel eine benannte Methode oder Denkweise enthält, wird er leichter als eigenständige Quelle wahrgenommen.
Originale Daten, Beobachtung oder Perspektive vorhanden
Viele Blogartikel fassen nur bestehende Inhalte zusammen.
Eigene Beobachtungen, Erfahrungen oder Daten schaffen echten Mehrwert und erhöhen die Autorität eines Artikels.
FAQ-Sektion mit Fragen und eigenständigen Antworten
Eine gute FAQ-Sektion beantwortet häufige Fragen präzise.
Sie hilft Leserinnen, offene Punkte schnell zu klären und erweitert gleichzeitig die Chance, für zusätzliche Suchanfragen sichtbar zu werden.
04 Content-Qualität & E-E-A-T
Hook in den ersten 2 Sätzen, kein Aufwärmen
Die ersten Sätze entscheiden, ob jemand weiterliest.
Ein direkter Einstieg in das Problem oder eine klare Perspektive schafft sofort Relevanz.
Jede H2-Sektion: mind. ein konkretes Beispiel
Beispiele machen abstrakte Aussagen verständlich.
Sie zeigen, wie ein Konzept in der Praxis funktioniert und stärken gleichzeitig die Glaubwürdigkeit eines Artikels.
Klare Meinung oder These in jeder Sektion
Ein Blogartikel sollte nicht nur Informationen sammeln, sondern eine Perspektive vertreten.
Eine klare Position macht Inhalte interessanter und stärkt die wahrgenommene Expertise.
E-E-A-T-Signale eingebaut (Experience, Expertise, Authoritativeness, Trust)
Suchmaschinen bewerten Inhalte zunehmend nach Erfahrung und Expertise.
Eigene Praxisbeispiele, Fachwissen und transparente Autorenschaft stärken Vertrauen und Glaubwürdigkeit.
Interne Links: min. 3, im Fließtext platziert
Interne Links verbinden Inhalte miteinander.
Sie helfen Leserinnen, tiefer in ein Thema einzutauchen und zeigen Suchmaschinen die Struktur der Website.
Artikel teast, erklärt nicht vollständig
Ein Blogartikel soll Perspektiven eröffnen, aber nicht jede Umsetzung im Detail liefern.
Die vollständige Umsetzung bleibt Teil des Angebots oder der Zusammenarbeit.
05 Lesererfahrung & Content Design
Max. 3–4 Sätze pro Absatz, kein Textblock
Große Textblöcke wirken auf mobilen Geräten schnell überfordernd.
Kurze Absätze erleichtern das Lesen und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass der Artikel bis zum Ende gelesen wird.
Ein Gedanke pro Absatz
Jeder Absatz sollte eine klare Idee transportieren.
Wenn mehrere Gedanken vermischt werden, verliert der Text an Struktur und Lesbarkeit.
Einzelsatz-Absätze sparsam und bewusst
Ein einzelner Satz kann einen Punkt besonders hervorheben.
Wenn diese Technik zu häufig eingesetzt wird, verliert sie ihre Wirkung.
Visuelle Hierarchie klar: H2 > H3 > Body
Eine klare Struktur hilft Leserinnen, Inhalte schneller zu erfassen.
Überschriften zeigen, welche Punkte Hauptthemen und welche Unterpunkte sind.
Zwischenüberschriften tragen den Artikel beim Scannen
Viele Leser überfliegen einen Artikel zuerst.
Wenn sie nur die Überschriften lesen, sollten sie bereits verstehen, worum es im Text geht.
Hervorgehobener Kernsatz im Artikel
Ein zentraler Satz kann typografisch hervorgehoben werden.
Solche Aussagen bleiben im Gedächtnis und werden häufig zitiert oder geteilt.
Bilder / Grafiken mit echtem Informationswert
Visuelle Elemente sollten Inhalte erklären oder ergänzen.
Dekorative Stockfotos ohne Bezug zum Inhalt tragen wenig zum Verständnis bei.
CTA-Sektion mit natürlichem Übergang
Ein Call-to-Action sollte logisch aus dem Artikel entstehen.
Wenn der Übergang natürlich wirkt, fühlt sich die Einladung zur nächsten Handlung nicht wie Werbung an.
Abschluss verstärkt die Hauptthese
Der letzte Abschnitt sollte die zentrale Idee des Artikels noch einmal klar formulieren.
Statt einer reinen Zusammenfassung stärkt er die Perspektive, die der Artikel vermittelt hat.
06 Stimme & Qualitätsprüfung
Kein KI-Vokabular
Generische Begriffe wirken austauschbar und sagen wenig aus.
Konkrete Aussagen machen Inhalte greifbarer und stärken die Glaubwürdigkeit eines Artikels.
Keine Füllkonstruktionen als Satzverbinder
Viele Texte enthalten unnötige Übergangswörter oder Konstruktionen.
Sie verlängern Sätze, ohne zusätzlichen Inhalt zu liefern. Ein präziser Stil macht Artikel klarer und leichter lesbar.
Kein Erklärbär-Modus
Wenn sich ein Artikel an Unternehmerinnen richtet, müssen nicht alle Grundlagen erklärt werden.
Zu viel Kontext verwässert den Kern des Artikels.
Würde jemand diesen Satz so wirklich sagen?
Ein einfacher Test für Textqualität ist das laute Lesen.
Wenn ein Satz sich unnatürlich anhört, wirkt er auch beim Lesen künstlich.
Keine Motivations-Floskeln
Leere Versprechen oder motivierende Standardphrasen wirken schnell wie Marketing.
Konkrete Aussagen und Beobachtungen schaffen deutlich mehr Vertrauen.
Blog-vs-Buch-Grenze eingehalten
Ein Blogartikel sollte fokussiert bleiben.
Wenn ein Text sich wie ein Kapitel eines Fachbuchs liest, ist er meist zu lang oder behandelt zu viele Themen gleichzeitig.
07 Distribution & Sichtbarkeit
OG-Title und OG-Description für Social-Sharing hinterlegt
Diese Metadaten steuern, wie ein Artikel beim Teilen auf Social Media angezeigt wird.
Ein klar formulierter Titel und eine passende Beschreibung erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass ein Beitrag geklickt wird.
LinkedIn-Teaser (3–5 Sätze) vorbereitet
Ein kurzer Begleittext erleichtert die Distribution des Artikels.
Idealerweise enthält er eine prägnante Aussage aus dem Artikel und macht neugierig auf den vollständigen Inhalt.
Pinterest-Beschreibungen (2–3 Varianten) vorbereitet
Pinterest funktioniert stark über Keywords.
Mehrere Varianten erhöhen die Chance, für unterschiedliche Suchanfragen sichtbar zu werden.
Artikel in GSC nach Veröffentlichung eingereicht
Nach der Veröffentlichung sollte der Artikel in der Google Search Console eingereicht werden.
Das beschleunigt die Indexierung und sorgt dafür, dass Suchmaschinen den Inhalt schneller entdecken.
Interner Pillar-Link von der Pillar Page ergänzt
Wenn der Artikel Teil eines Themenclusters ist, sollte er von der passenden Pillar Page verlinkt werden.
So erkennen Suchmaschinen die thematische Struktur der Website.